| 2008 - Isolde und Andreas Bergner |
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Isolde und Andreas Bergner, Ines Höhne und Heino Hartmann / Ifta, Thüringen Unsere Reise nach Tobago und Trinidad (21.04.08-12.05.08): Nach einem sehr angenehmen Flug mit Condor, landeten wir endlich pünktlich auf Tobago. Die Erwartungen die wir hatten, haben sich bestätigt. Es ist das Paradies! Unsere Unterkunft bei Familie Ford (Arnos Vale Appartments) war sehr schön, die Umgebung mit den kleinen Badebuchten, die wir fast immer für uns alleine hatten, übertraf unsere Erwartungen. Mit einen Mietauto erkundeten wir zwei Tage die Insel. Entlang der Küste zur Hauptstadt Scaborough, wo wir uns den Fährhafen und das Stadtleben ansahen, ging es weiter. Nach einen kleinen Badestop fuhren wir zum Argyle Wasserfall. Nach erklimmen der drei Kaskaden durften wir endlich in das glasklare Wasser. Man kann es nicht beschreiben wie schön es dort ist und hoffentlich immer bleiben wird. Die kleinen Örtchen wie Roxborough bis hin nach Charlotteville haben alle ihr eigenes Flair. Doch am meisten waren wir von der Freundlichkeit der Menschen beeindruckt. Nahmen uns dieser Gelassenheit bald an. Nach fünf Tagen reisten wir nun nach Trinidad, wovor uns durch etliche Warnungen der Leute aus Tobago abgeraten wurde. Im nachhinein kann man sagen, daß bei normalen, anständigem Auftreten es sich als unbedenklich erweist, durch Trinidad zu reisen. Beim Anflug auf Trinidad waren wir schon von der Landschaft begeistert. Die Angst trotzdem im Nacken. Wir wurden von Matthew William herzlich empfangen und zur Weiterfahrt mit seinem kleinen niedlichen Bus zu seinem nach Hause gebracht, das bald auch unseres war. Als wir Arima das erste mal sahen wollten wir nur noch zurück nach Tobago. Was uns nach dem ersten Tag auf dieser wunderschönen Insel nicht mehr in den Sinn kam! Von nun an sollte uns Matthew jeden Tag begleiten, was sich als das Beste überhaupt heraus stellten sollte. Unser 1. Ausflug führte uns zu den Caroni Swamps. Mit einem Boot (mit Matthew hatten wir immer die besten Plätze) ging es nun den Fluß entlang, vorbei an Mangroven, in Bäumen hängenden Schlangen, Echsen, Fischen mit vier Augen und natürlich die roten Ibisse, die wir auf ihrem Weg zu ihren Schlafplätzen beobachteten. Am 2.Tag fuhren wir über die Berge zur Macracas Bay zu einem Badeausflug. Da es Sonntag war, waren wir diesmal nicht alleine, was uns überhaupt nicht störte. Zu guter letzt mußten wir mit Matthew zum Barke and Shake essen (beste auf Trinidad) wobei wir feststellten, das unsere Vorstellung von scharf sehr auseinander ging. (Lecker, Lecker) Der 3.Tag führte uns alleine, mit dem Bus für umgerechnet 50 Cent, nach Port of Spain. Das wilde Treiben in der Stadt, die vielen Menschen aller Nationalitäten, und für uns Frauen, die Einkaufsmeile, waren den Ausflug wert. Der Dienstag begann in aller Frühe zu den Nariva Swamps, die größten Sümpfe der Insel. Entlang des Flusses, mit Unterbrechungen zum beobachten der Tiere, ging es weiter zur Regenwaldwanderung durch den Dschungel. Außer der beeidruckenden Flora, sahen wir Affen, Schlangen, Riesenspinnen uvm. sowie Zirkaden (leben 17 Jahre in der Erde, warum weiß keiner, sollten auch da bleiben, weil die pfeifen so laut). Im Anschluß war eine Kajak-Fahrt geplant, die leider ins Wasser fiel, da im selbigen ein Baum den Weg versperrte! Also fuhren wir zu einen Badestop zur längsten Küste der Antlantikseite, der Manzanilla Bay. Den Mittwoch erlebten wir mit unserem Scout einen der schönsten Tage - die Wanderung zum Rio Seco Wasserfall. Angekommen nach unzähligen Stops (Erklärung der Natur)erreichten wir völlig durchgeschwitzt den Wasserfall und wollten natürlich sofort ins Wasser, was uns Matthew lautstark verbot. Erst müsse man ein Ritual durchführen. Aus seinem Rucksack(den der arme Kerl jeden Tag mit Getränkten und Essen für uns trug),kam eine Flasche Rum zum Vorschein, was den Männer zu wahren Begeisterungsrufen trieb.... Matthew erzählte uns was Limen ist (reden und trinken). Dies taten wir von nun an öfters .Auf dem Weg nach Hause, hatte unser lieber Matthew wieder mal eine Überraschung für uns. Da er scheinbar, die ganzen Menschen der Insel kennt, durften wir in den Genuss kommen, uns eine Villa von sehr Wohlhabenden anzusehen. Wie gerne wäre ich Millionär! Der Donnerstag war für einen Ausflug zum Asa Wright Nature Centre bestimmt. Dazu gibt es nur zu sagen, das keiner von uns gedacht hätte, das man stundenlang Vögel beobachten kann und dieses auch noch mit wachsender Begeisterung. Den Kolibris usw.sei Dank. Unser schon letzter Tag, sollte nun auch der schönste werden, was wir noch nicht ahnten. Matthew war so stolz, das er uns das ermöglichen konnte. Mit dem Boot ging es mit einem sehr netten Führer zu einer Insel im Naturreservat Chaguramas. Der Weg führte durch eine recht trostlose Landschaft, bis zur einer Stadion, von der aus wir dann zu einem Abstieg in ein Tropfsteinhöhle starteten. Bizarre Formen riesiger Stalagtiden und Stalagmiden begleiteten uns beim Abstieg. Dieses Naturwunder zog uns in seinen Bann und wir verstanden endlich, warum uns Matthew hierher führte. Als wir dann dort in dem See, der am Schluß der Höhle zum Vorschein kam, noch baden durften, war der Tag perfekt. Wir hatten bis dahin noch nie so etwas schönes gesehen, was selbst die geschossenen Fotos nie wieder geben können! So ging unser letzter Tag auf Trinidad dem Ende entgegen, dachten wir.... Am Abend wurden wir dann zum Essen eingeladen, von Joan und Matthew. Er bekochte uns selber, was zu kleinen Missverständnissen führte (liegt in der Aussprache des ungewöhnlichen Englisch), für uns gab es „Dog“, war dann aber Gott sei Dank „Duck“ (Ente). Ich glaube wir hätten es trotzdem gegessen, um Matthew nicht zu entäuschen. Der Abend mit viel limen, werden wir nie vergessen. Die ganzen Tage im Chateau Guillaumme war eine Berreicherung, haben es keine Minute bereut dort gewesen zu sein und freuen uns schon auf den nächsten Besuch bei Familie William!!! Der Abschied war sehr Tränenreich. Zwischenstops wie zum Beispiel: Besuch einer Stealband beim proben, in einer Werkstatt für Stealdrums, Tempel, Affen auf einer Wetterstation beobachten, Töpferwerkstatt,können leider nicht ausgedehnt werden, weil ich kein Romanschreiber bin. Samstag Mittag ging es zur Weiterfahrt in die Nähe von Toco in ein kleines niedliches Hotel Namens Mt. Plaisir Estate. Die Umgebung von Wäldern, die Strandnähe und natürlich die Lederschildkröten, waren ein toller Abschluss der Reise nach Trinidad! Der Rückflug nach Tobago wurde uns noch mal mit dem Auftauchen von Matthew auf dem Flughafen versüßt. Angekommen und natürlich erschöpft von den ganzen Unternehmungen auf Trinidad, wollten wir nur noch unsere letzten Tage in der Karibik genießen, was wir auch taten. Alles in allem, sind wir froh alles so gemacht zu haben, wie uns es Herr Loritz empfohlen hat, würden uns sehr freuen noch einmal Gäste dieses Reiseunternehmens zu sein. Liebe Grüße, die vier Thüringer (Isolde und Andreas, Ines und Heino), Juni 2008 |